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"Was kann ich denn für den Frieden tun?"

"Was kann ich denn für den Frieden tun?"

Dezember 2015

Gemeinsamer Jahresabschluss und Verabschiedung in die Ferien

Weitere Bilder der Verabschiedung gibt es in der Bildergalerie.

Am Ende des letzten Schultages vor den Weihnachtsferien trafen sich alle Schüler*innen und das Lehrerkollegium in der Pausenhalle zu einer gemeinsamen Verabschiedung. 

Eine gemischte Schüler/Lehrer-Bläsergruppe unter Leitung von Musiklehrer Herr Oelke stimmte mit Weihnachtsliedern auf die Ferien ein. Die Ansprache wurde von Herrn Varol, dem islamischen Religionslehrer unserer Schule, gehalten. Lauter Applaus begrüßte ihn und ausnahmsweise mucksmäuschenstill war es in der Pausenhalle, als er sprach. Zusammen hatten sich die Religionslehrkräfte der Schule für eine Fabel entschieden, die sich thematisch mit Frieden und dem Beitrag jedes einzelnen zum Frieden beschäftigt. Jeder ist wichtig, und jede Stimme, die sich für Frieden ausspricht und einsetzt, kann den Unterschied machen:

Die Fabel von der Schneeflocke

Was kann ich denn für den Frieden tun?  

Ich bin doch machtlos!  

Hat denn meine Stimme überhaupt Gewicht? 

In einer Fabel wird erzählt: "Sag mir, was wiegt eine Schneeflocke?", fragte die Tannenmeise  die Wildtaube. "Nicht mehr als ein Nichts", gab sie zur Antwort.  "Dann muss ich Dir eine wunderbare Geschichte erzählen",  sagte die Meise. "Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu  schneien anfing; nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im  Traum, lautlos und ohne Schwere. Da nichts Besseres zu tun war, zählte ich die Schneeflocken,  die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und  darauf hängenblieben. 

Genau dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig waren es. Und als die dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertdreiundfünfzigste Flocke niederfiel, nicht mehr als ein Nichts, brach der Ast ab."  Damit flog die Meise davon.

Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin in dieser Frage,  sagte zu sich nach kurzem Nachdenken:  "Vielleicht fehlt nur eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt."

Unter Applaus gab Herr Varol das Mikrofon wieder frei und nach einer weiteren musikalischen Einlage der Bläsergruppe verabschiedete unsere Konrektorin Frau Heller-Tassoni die gesamte Schule in die Ferien.

Wir wünschen allen eine schöne, erholsame Zeit mit Familie und Freunden und kommt gut ins neue Jahr! 
Frohe Weihnachten!

Bericht und Foto: B. Klima, Quelle des Fabeltexts

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