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AES/MUM

Gesunder Mittagssnack für eine 6. Klasse

24.06.2019

Bericht über das Projekt, durchgeführt von der Klasse 7d im Fach AES  

Bei diesem Projekt organisierten die Siebtklässler für eine ausgewählte 6. Klasse einen Mittagssnack zwischen 13.05 Uhr und 13.55 Uhr, also in der Mittagspause vor dem Nachmittagsunterricht.

Dabei ging es um die Auswahl der Speisen, die pünktliche Zubereitung in Kleingruppen, die Finanzierung und die Organisation allgemein. Außerdem erstellten die Schüler*innen einen Projektordner, in dem alle Schritte dokumentiert wurden und eine Nachbesinnung erfolgte.

Der folgende Bericht stammt von Daniel Flach aus der 7d:

"Heute, am 6.5.2019, haben wir der Klasse 6b einen gesunden Mittagssnack zubereitet. Als Speisenauswahl gab es als Süßes 2 mal Kirschschmandkuchen und Flammkuchen mit Äpfeln. Zudem gab es auch salzige Speisen wie 3 mal Flammkuchen mit Gemüse und 1 mal Flammkuchen mit Speck. Die Getränke bestanden aus Maracujasirup und Sprudelwasser, zudem noch Tee. Alles fing um 10.40 Uhr an und endete um 14.15 Uhr. Daniel und Alex waren mit dem Einkauf am Montag in der 3.Stunde beschäftigt. Amel und Angela mussten die 6b informieren, Sara sollte Bilder machen und es jedem aus der Klasse schicken, Daniel, Sharon und Deea organisierten Stehtische, Jessica und Nerea sollten Schilder schreiben, Samar und Sara bedienten die Kasse und zum Schluss sollte Deea eine Musikbox zum Musikhören organisieren"

Text: J. Tauscher

Betriebsbesichtigung: Die 9a bei Okle

13.02.2017

Wir trafen uns am 8.2.17 bei Okle. Frau Brigitte Müller und die Auszubildende Isabell Zoll gaben uns eine kleine Einführung in das Thema. Frau Müller erklärte uns, dass ein Metzger 3 Jahre Ausbildung machen muss und nach 5 Jahren den Metzgermeister machen kann.

Die Firma Okle gibt es seit 1934 und die Fleischerei von Okle wurde 1967 von Dieter Mühlhaupt gegründet und feiert 2017 ihr 50jähriges Jubiläum. Okle vertritt die Marken Frischlang, Frischland – Demeter und Alpler. Okle wurde das 3. Mal mit dem DLG-Preis (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) ausgezeichnet.

Frau Müller und Frau Zoll informierten uns über das Nutztier Rind.

Es gibt: ·        

  • die Färse (=weibliches Rind unter 2 Jahren, welches noch nicht gekalbt hat, Fleischfarbe ist kräftig rot und hat feine Fasern)
  • den Jungbullen (=männliches, junges, ausgewachsenes Rind zwischen 1 ¼ und 3 Jahren) ·        
  • die Kuh (=weibliches Hausrind, jedoch erst wenn sie schon einmal gekalbt hatte, dient zur Milch- und Fleischgewinnung) ·        
  • das Kalb (=noch nicht zuchtreifes Jungtier bis zum 7.Monat)
  • den Bullen/ Stier (=männliches, geschlechtsreifes Hausrind; Fleischfarbe ist dunkel bis braun rot)
  • den Ochsen (= männliches, kastriertes Rind ab 3 Jahren; Fleischfarbe kräftig rot)

Man kann an der Farbe des Fleisches erkennen, ob das Tier z.B. bei der Schlachtung unter Stress stand. An der Farbe des Fettes kann man erkennen wie alt das Fleisch ist. Wir erfuhren von Frau Zoll, dass das Alter, Geschlecht, die Haltung, Kastration, Reifezeit eine wichtige Rolle für den Geschmack des Fleisches spielen. Gerade die Tierhaltung spielt eine große Rolle. „Glückliche“ Tiere aus Offenstallhaltung wie bei Demeter-Höfen erzeugen besseres Fleisch als „unglückliche“ Tiere aus Massentierhaltung.

Rindfleisch wird zum Kochen und Braten verwendet und nur begrenzt zur Wurstherstellung verwendet. Wir erfuhren die Bedeutung der Chargen Nummer. Die Chargen Nummer ist so etwas wie ein Ausweis. Man kann diese Nummer auf einer bestimmten Internetseite eingeben und so alles über das geschlachtete Tier, wie Herkunft und Haltung, herausfinden.

In der Metzgerei von Okle durchläuft jedes Fleischstück folgende Schritte eine Qualitätsprüfung, Einlagerung, Grobzerlegung, Feinzerlegung, Kutterei, Füllerei und Abpackerei.

Bevor wir in die Produktion durften, mussten wir die Hygienevorschriften unterschreiben und entsprechende Kleidung anziehen: Haarnetz, Mundschutz, Überschuhe, Hygienemantel. Anschließend mussten wir unsere Hände waschen und desinfizieren. Dann ging es in die Fleischerei, in der wir noch mehr Einblick in die Fleisch- und Wurstproduktion erhielten. Dabei haben wir uns die auch die Kochkammern angesehen. Man kann zur Wurstherstellung das Fleisch brühen, kochen oder räuchern.

Zum Schluss durften wir eine Rinderpeitsche probieren.    

Bericht: S. Haas und J. Goerz, Klasse 9a

Fotos: S. Hartwig

Tolle Taschen aus Müll

01.06.2016

Die MUM-Klassen 9a und 9c verwerten zur Zeit Müll zu tollen Hinguckern - sei es aus Tetrapackungen, CapriSonne oder Kaffeepackungen. Aus jedem dieser Verpackungen kann man mit ein bisschen Geschick schnell Taschen nähen oder weben, auf die alle neidisch sind. In Klasse 9 im Fach MUM ist u.a. Textilrecycling ein großes Thema im Bildungsplan. Statt mit Textilien arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Verpackungsmüll.