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Bildungspartner

BGEK
HS
Wefa
Constellium
Spaka
GF
TS Seidel
okle
BvB
 

Die Ekkehard-Realschule arbeitet mit zahlreichen außerschulischen Partnern zusammen, um Schüler*innen in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit, ihrem Handeln und ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen. Nähere Informationen zu unseren Bildungspartnern, gemeinsamen Projekten und Besuchen finden sich mittels Klick auf den Namen des jeweiligen Partners.

Im Moment kooperieren wir mit folgenden Bildungspartnern:

Barmer GEK

Partnerschaft
Projekte

Seit dem Schuljahr 2012/2013 besteht eine Bildungspartnerschaft mit der BARMER. 

Zusammen mit der Ernährungsexpertin Renate Wieczorek findet in der zweiten Projektwoche ein Aktionstag bei allen 5.Klassen zum Thema „gesundes Frühstück“ statt. Vor diesem Aktionstag findet ein Elterninformationsabend statt, bei dem Fr. Wieczorek die Eltern über die Wichtigkeit eines gesunden Frühstücks informiert. 

Im Schuljahr 2012/2013 wurde dieser Aktionstag zum ersten Mal durchgeführt und es war ein großer Erfolg. Beim Aktionstag werden auch die Eltern mit eingebunden. Die Schüler sind für den Einkauf des Frühstücks mit Unterstützung ihrer Eltern verantwortlich. Die Eltern bekommen die Möglichkeit das Frühstück zusammen mit ihren Kindern vorzubereiten und anschließend auch zu essen. Alle 5. Klassen schneiden, putzen, mischen gleichzeitig in unterschiedlichen Räumen ihre Frühstücksrezepte, um anschließend an einer großen Tafel in der Pausenhalle zusammen zu speisen. Vor dem Essen bewertet eine Jury das „beste“ Frühstück. 

 Aus Kapazitätsgründen war das Projekt „gesundes Frühstück“ nicht realisierbar im Schuljahr 2014/2015. 

Am 16. 10.14 haben alle 9. Klassen einen 45 minütigen Vortrag über „gesunde Snacks“ von Frau Wieczorek erhalten. Beim Vortrag wurde darauf eingegangen, wie wichtig es ist, sich heute schon bewusst gesund zu ernähren, um im späteren Leben keine Probleme zu erhalten. Als Anlass diente das Thema „Snacks“ sehr gut, da die meisten Schüler nicht wissen, welchen "Müll" sie zu sich nehmen beim Verzehr von Chips etc.

Juni 2014

Gesundes Frühstück an der ERS

Gesundes Frühstück

Zum zweiten Mal fand ein gemeinsames Frühstück der fünften Klassen der Ekkehard-Realschule Singen statt. Schon im Vorfeld bereiteten sich Eltern und Fünftklässler auf das Thema vor – Suvi Hartwig, Lehrerin an der Ekkehard-Realschule, organisierte einen Infoabend und verteilte Einkaufslisten, nach denen die Schüler und Schülerinnen selbstständig die Zutaten für ihre Klasse einkauften. Natürlich wurde dabei auf Intoleranzen und Allergien sowie Speisevorschriften Rücksicht genommen. 

Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung in die Wichtigkeit gesunder Ernährung durch Ernährungsberaterin Renate Wieczorek bereitete jede Klasse mit Unterstützung durch Lehrer und Eltern ihren Beitrag zum gemeinsamen Frühstück vor. Nach Rezept wurden unterschiedliche Müslis zubereitet und liebevoll dekoriert, das Auge isst schließlich mit. Mit viel Enthusiasmus kreierten die Schüler und Schülerinnen weitere Speisen aus gesunden Zutaten und richteten diese auf einem langen Büffet in der Pausenhalle der Schule an. 

Einige der Schülerkreationen wurden zusätzlich mit fantasievollen Namen versehen – schließlich ging es darum, eine Jury zu überzeugen. Die Schulleitung mit Herrn Kessinger und Herrn Barth, Frau Wieczorek und Herrn Sicken (BARMER GEK ) als Gesundheitsexperten sowie drei Lehrerinnen versuchten, durch Geschmackstests und einen optischen Eindruck den besten Beitrag zum gesunden Frühstück zu ermitteln. Da alle Beiträge trotz ihrer Unterschiedlichkeit auf ganzer Linie überzeugen konnten, einigte die Jury sich darauf, alle fünften Klassen mit dem ersten Platz auszuzeichnen. 

Anschließend durften sich alle am gemeinsamen Sieger-Buffet bedienen und jede Leckerei probieren. Auch anfängliche Skeptiker waren sich nach dem Essen einig, dass „gesundes Zeug“ ja doch gut schmecke und auch leicht zubereitet werden könne. 

Damit hat die Ekkehard-Realschule auch in diesem Jahr im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit der BARMER GEK durch das gesunde Frühstück sowie weitere schulinterne Projekte zu Gemüse (Klasse 6) und gesunden Getränken (Klasse 7) den Schülern und Schülerinnen das wichtige Thema gesunde Ernährung schmackhaft gemacht. 

Neben diesen bereits bestehenden Projekten sollen in den nächsten Jahren auch Angebote für die höheren Klassen entstehen – im Rahmen eines neuen Schulprofils.   

 Text und Bild: B. Klima

Quelle: Singener Wochenblatt, 24.7.2013

BvB Fahrschule

Einmal im Schuljahr findet für die Fünft- und Sechstklässler ein Verkehrssicherheitstraining statt, durchgeführt von der BvB Fahrschule.

Constellium

Bei Constellium werden regelmäßig Betriebsbesichtigungen für unsere Schulklassen durchgeführt und Schülern*innen wird die Möglichkeit gegeben, dort ein Praktikum zu absolvieren.

GF (Georg Fischer Automobilguss GmbH)

Das Fach Technik kooperiert mit GF. Schwerpunkt bei dieser Kooperation liegt dabei im Bereich der Gießereitechnik. GF stellt in einer einstündigen Präsentation ihrer Ausbildungsbotschafter (meist Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr) kurz den Gesamtkonzern und anschließend sehr ausführlich die Ausbildung zum Gießereimechaniker vor. Alle Techniker der 8.Klassen nehmen an dieser Veranstaltung teil. Für interessierte Schüler besteht dann in den darauf folgenden Wochen die Möglichkeit an einem, durch die GF-Auszubildenden durchgeführten, Gießprojekt eigene Gusserzeugnisse ( Gürtelschnallen) herzustellen. Schüler, die darüber hinaus weitere Einblicke in die Arbeit eines Gießereimechanikers machen möchten bietet die GF ein einwöchiges Praktikum an. Für diese Woche werden die 8.Klässler vom Unterricht in der Schule befreit, sodass sie eine komplette Arbeitswoche in der Produktion miterleben können.

Heinrich Schmid GmbH

Partnerschaft
Projekte
Presseberichte

Das Fach BK unterhält eine Bildungspartnerschaft mit den Malerwerkstätten Schmid in Singen. Zusammen mit dem Geschäftsführer Ralf Witt planen wir einmal im Jahr ein Projekt. Ziel ist es, zum einen die Schnittstelle Handwerk / Bildende Kunst aufzuzeigen und zum anderen berufliche Perspektiven zu ermöglichen. Hierbei werden ein oder zwei Klassen mehrere Unterrichtseinheiten von der Lehrkraft und Mitarbeitern der Malerwerkstatt betreut. Die Ergebnisse werden, wenn möglich, medienwirksam präsentiert.

Projekt erfolgreich beendet: Raum 107 fertig!

29.06.2017

Raum 107 erstrahlt in neuem Farbkonzept.

Gemeinsam mit den Lehrlingen der Firma Heinrich Schmid renovierten Schüler*innen das Zimmer. Begleitet wurde das Projekt von Karin Lessmann. Wochenblatt und Südkurier berichten. Auch hier auf der Homepage werden bald Bilder und Berichte beteiligter Schüler*innen zu finden sein.

 
 
 
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Das Projekt Rousseau

05.07.2016

Im Mai 2016 starteten einige Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen ein neues Projekt. An drei Montagen hintereinander bearbeiteten wir die Wand unter unserer Projektionswand in unserer Pausenhalle. Dieses Mal war das Thema Henri Rousseau mit seinen Urwaldbildern.

Zunächst wurden Skizzen von unseren Pflanzen aus unserer Pausenhalle gefertigt, alles Pflanzen, die auch so im Urwald wachsen.

Diese Skizzen wurden anschließend als Vorlage für die Schablonen der großen Pflanzen im Hintergrund gefertigt. Zuerst aufgezeichnet und dann mit Skalpellen ausgeschnitten.

Bei der Aktion wurden wir wieder von der Firma Heinrich Schmid unterstützt. Die Malermeisterin Frau Probst zeigte uns unter anderem, wie die Schablonen hergestellt, bzw. auf die Wand getupft werden. Vorher hat sie mit uns zusammen die Wände fachgerecht abgeklebt und gestrichen. Im Bild Zeynep bei der Detailarbeit:


zeyneb

Nachdem die großen Pflanzen im Hintergrund aufgebracht waren, kam der Mittelgrund dran. Diese Pflanzen waren etwas kleiner und wurden teilweise mit Schablonen, teilweise frei Hand aufgebracht. So sah unser Wandgemälde nach Tag 2 aus:  

Tag2

Hier sieht man von links nach rechts Timor, Melanie, Viktoria Jana und Navid bei der Arbeit. Die großen Pflanzen wurden zuerst nebeneinander ohne Überschneidungen aufgebracht. Anschließend wird nun Licht und Schatten aufgemalt. Jede Pflanze bekommt eine helle und eine dunkle Seite, also ein helles und ein dunkles Grün. Dadurch wird eine Räumlichkeit erzeugt. Diese Technik verwendete auch Rousseau in seinen weltberühmten Urwaldbildern.

Arbeit
 
ceyda

Ceyda mischt die Farben erst auf der Wand, und nicht wie gewohnt auf der Palette. Dadurch wirken die Pflanzen lebendiger und „echter“. Hinten tupft Noel Details.

 

Dann entsteht der sogenannte Mittelgrund. Die mittelgroßen Pflanzen die jetzt vor die großen Pflanzen gesetzt werden verdecken zum Teil die hinteren. Jetzt kommt es zu Überschneidungen, das heißt es sieht aus, als ob die kleineren vor den großen Pflanzen wachsen. Frau Probst hatte auch viel Spaß, wie man hier sieht:

probst

Zum Schluss als Vordergrund das kniehohe Gras, in dem sich hier und da das eine oder andere Tier versteckt hat. Hier noch ein Ausschnitt unseres Meisterwerks! Am besten mal vorbeischauen und staunen!

Ausschnitt
Tiger

Vielen Dank an die Firma Heinrich Schmid für die Bereitstellung des Materials und die gute Zusammenarbeit!

Es hat wieder einmal viel Spaß gemacht!

Bericht und Bilder: Karin Lessmann

Den Pressebericht findet man unter "Presse" oder direkt hier.

Das Banksy Projekt (2014)

21.03.2016

Die Ekkehardrealschule ist stolz auf ihre zahlreichen Kooperationspartner aus Handel, Industrie und Handwerk. Seit vielen Jahren wird ein reger Kontakt mit ihren Partnern gepflegt und gelebt, einer davon ist die besonders fruchtbare Kooperation mit der Malerwerkstatt Heinrich Schmid aus Singen mit ihrem Geschäftsführer Herrn Witt und zahlreichen engagierten Mitarbeitern.   

Dieses Jahr lautete das Projekt: Bansky 2014 Es ging für die Klasse 9c darum, alte so genannte „Spickschutzwände“ zu neuem Leben zu erwecken. Diese Spickschutzwände werden bei Klassenarbeiten zwischen zwei Schülern auf den Tisch gestellt, damit jeder “für sich in Ruhe“ arbeiten kann… Um diesen, an sich sehr unbeliebten Wänden, etwas Pep zu verleihen, erhielten sie nach einer neuen Grundierung ein selbst gemachtes Schablonengraffiti, frei nach dem weltberühmten Streetartkünstler Banksy.

Zuerst mussten die Wände sorgfältig geschliffen und grundiert werden. Da einige Wände mit Edding, Filzstift und Kugelschreiber beschmiert waren, musste ein Sperrgrund aufgetragen werden. Dieser Grund verhindert ein “Durchschlagen“ der unerwünschten Farbe.

 

Frau Stefanie Probst, Mitarbeiterin der Malerwerkstätten Schmid, zeigte uns freundlich und fachkundig das fachgerechte Vorgehen und verriet uns einige Tipps. Nebenbei bewies sie den Schülern*innen auch auf unaufgeregte Art, dass auch Frauen im Malerhandwerk durchaus sehr erfolgreich seien können.

 

Auch die Halterungsklötze mussten bearbeitet werden. Nachdem die Klötze ordentlich geschliffen und gesäubert wurden, durften erste “Spray-Versuche“ gestartet werden. Nachdem eine Grundierung gesprayt wurde, durften die Klötze mit bunten Farben bearbeitet werden.

 

Nun erfolgte der  zweite Schritt, die Erstellung der Schablone. Hierzu informierten wir uns zunächst im Internet über den Künstler Banksy, insbesondere Interessierten uns seine weltberühmten Ratten. Jeder suchte sich ein Motiv aus, druckte dieses auf Din A4 Größe aus und übertrug dann die Umrisse mithilfe der Rastertechnik auf dicken Karton. Veränderungen oder komplette Eigenentwürfe waren hierbei ausdrücklich erwünscht! Frau Probst zeigte uns dann wie man mit echten OP Skalpellen die Stencils herausschnitt.

 

Zum Schluss wurde gesprayt, endlich! Herausgekommen sind wunderbare Kunstwerke und Einzelstücke, die sich sehen lassen können! Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Witt und sein Team für Rat, Tat und Zeit und nicht zuletzt für das zur Verfügung gestellte Material!

Bilder und Bericht: K. Lessmann, Mai 2014

Das Projekt Gerhard Richter

21.03.2016

Die Klasse 9a und 9c der Ekkehardrealschule Singen und die Malerwerkstatt Heinrich Schmid mit ihrem Geschäftsführer Herrn Witt haben in diesem Jahr das Gerhard Richter Projekt gestartet. 
An mehreren Vormittagen kamen Herr Witt mit einigen Mitarbeitern in unseren BK Unterricht, um uns Tipps und Tricks rund um das Malerhandwerk zu verraten.   
Nachdem wir uns ausführlich mit dem Künstler Gerhard Richter und seine Arbeiten vertraut gemacht haben, ging es anschließend um den praktischen Teil, angelehnt an das Werk „4900 Farben“. Es ging darum künstlerisch wie Gerhard Richter zu arbeiten und das Ganze mit dem handwerklichen Know How der Malerwerkstatt professionell umzusetzen.

Für dieses Projekt haben wir zunächst, genau wie Richter, 25 RAL-Töne (genormte Farbtöne) ausgewählt. Per Losverfahren wurden dann die Farben gezogen.   Da nach jedem Zug das Los wieder in die Lostrommel zurückging, war es auch möglich, mehrmals hintereinander die gleiche Farbe zu ziehen.

 

Herr Jeske zeigte uns dann, wie wir wir die Einteilung machen und mit „Gold-Klebeband“ richtig abkleben. Warum muss die Farbe umgerührt werden? Welche Farben decken gut, welche muss man mindestens 3 Mal überstreichen? Wie schafft man es, ein Unterlaufen der Farbe zu verhindern? Herr Jeske und seine Kollegen wussten immer Rat. Geduldig und gut gelaunt wurden alle Fragen beantwortet.

 

Florian, Sarah, Christine und Anna (von links nach rechts) aus der 9c bei der Arbeit.   Zuerst wurde jedes zweite Quadrat angelegt. Warum ist das wohl so? Der Rand musste auch mitgemalt werden, damit wir die Bilder ohne Rahmen in unsere Pausenhalle aufhängen können.       

Am Ende unseres Projektes können wir stolz auf unsere Werke schauen. Wir benötigten jeweils 5 Doppelstunden für diese anspruchsvolle und aufwändige Arbeit.

 

Unser ganz besonderer Dank geht an Herrn Witt mit seinen Mitarbeitern, die uns mit Rat und Tat und nicht zuletzt mit Material und Werkzeug zur Seite gestanden haben! Die Malerwerkstatt ist im Übrigen immer auf der Suche nach Auszubildenden, auch ist es dort möglich ein bezahltes Studium im Handwerk zu absolvieren. Nähere Infos hierzu unterwww.heinrich-schmid.de.              

 Bilder und Text: K. Lessmann, 4. April 2013

erschienen im Südkurier, 18.4.2013

Kooperationsprojekt: Raum 107

20.06.2017

erschienen im Wochenblatt, 15.6.2017

Kunstprojekt Pausenhalle

23.06.2016

erschienen im Südkurier am 21.6.2016

erschienen im Südkurier, 18.4.2013

Okle

Partnerschaft
Besuche

Seit dem Schuljahr 2012/2013 besteht die Partnerschaft zwischen Okle und dem Fach MUM. Die Klassen 8 und 9 erhalten einen unterschiedlichen Einblick in die Großhandelszentrale Okle (Inhalte siehe Tabelle). Frau Müller nimmt sich hierfür pro MUM-Klasse zwei Stunden Zeit. Dabei werden zusätzlich noch Azubis von der Firma Okle in diese Besichtigungen mit eingebunden.  Zum Ende des Schuljahres werden bereits Termine für das kommende Schuljahr vereinbart. Im Schuljahr 2014/2015 haben alle MUM-Schüler der 8. und 9. Klassen die Firma Okle besucht.

Februar 2016

Ja, ist denn schon Fasnet?

Diese Frage haben sich die MUM-Schüler und Schülerinnen aller 9.Klassen stellen dürfen, als sie Ende Januar unseren Bildungspartner Okle besichtigt haben. Alle Schülerinnen und Schüler mussten sich verkleiden, denn ohne gewisse hygienische Vorschriften darf niemand den laufenden Betrieb besichtigen. Somit waren wir alle weiße Plastikmännchen, bei denen nur das Gesicht erkennbar war. Ab einem gewissen Teil der Führung war auch Mundschutz Pflicht. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Schuljahr Einblick in die Fleischverarbeitung am Beispiel des Rindes. Die Schülerinnen und Schüler sind vom fertig geschlachteten Rind bis zum Endprodukt dem Pfefferbeißer die einzelnen Produktionsschritte durchgelaufen, einige hatten mit den Gerüchen zu kämpfen, andere mit den Fleischteilen. Auf jeden Fall waren sich alle einig, dass der Metzger-Beruf für sie nichts ist, denn auch die Kälte hat einigen zugesetzt.

Hier einige Fotos! Unter der Bildergalerie berichtet Julia Kraus, 9c, wie sie den Besuch erlebt hat.

Bericht und Fotos: S. Hartwig

Zu Besuch bei unserem Bildungspartner Okle     

Am 27. Januar sind wir, die MUM-Schüler der Klasse 9c, in die Großhandelszentrale Okle gegangen, die in der Singener Südstadt liegt und haben uns zusammen die Fleischverarbeitung und alles drum und dran zum Thema Rind angeschaut. 

Als wir ankamen, hat uns Frau Müller, Leiterin der Aus- und Weiterbildung bei Okle, begrüßt und in die Hygienevorschriften eingewiesen. Jeder bekam ein Haarnetz, einen Plastikmantel und einen Schuhüberzug zum Überziehen. Anschließend bekam jeder einen Zettel mit verschiedenen Fragen, die wir während der Besichtigung vorlesen mussten und die uns beantwortet wurden. Danach sind wir durch eine Hygieneschleuse gelaufen, in der wir unsere Hände gewaschen und desinfiziert haben und unsere Schuhsohlen gereinigt wurden. 

Bei der Warenannahme hat uns der Stellvertretende Produktionsleiter Herr Mayer begrüßt, der die weitere Besichtigung übernahm und unsere ganzen Fragen beantwortet hat. Hier wurde uns erklärt, wie sie die Ware geliefert bekommen und wie das Fleisch gewogen wird. Uns wurde erklärt, wie die Rinder in verschiedenen Altersgruppen heißen, z.B. Färse, Bulle, Rind, Kalb und wie die Rinder, die Okle bereits  fertig geschlachtet geliefert bekommt, aufwachsen. Außerdem hat er uns ein Fleischstück vom Rind und vom Kalb zum Vergleich gezeigt und viel darüber erklärt. 

Wir sind dann in den Verpackungsraum gegangen. Dort lagen verpacktes und unverpacktes Fleisch in Kisten gestapelt. Hier wurde meine Frage, wie ein Auftrag bearbeitet wird, wie die Vakuummaschine funktioniert und wieso die Räume im Verpackungsraum mit einer Durchreiche getrennt sind, beantwortet. Der Auftrag wird durch den Computer bearbeitet, die Mitarbeiter klicken den Auftrag an und schon kommt ein Zettel heraus, auf dem der Auftrag steht. Der Verpackungsraum wird von dem anderen Raum getrennt, da dort Fleisch offen herumliegt und deswegen Bakterien darauf kommen können. Das Fleisch wird liegend auf dem Verpackungskarton, auf einem Band in die Vakuummaschine geführt, diese entzieht dann die ganze Luft und überzieht das Fleisch hauteng mit einer Folie. Somit kommt keine Luft mehr raus oder rein. Dies dient zum einem der Haltbarmachung und zum Anderen erkennt man das Fleischstück sehr gut. 

Wir wurden dann durch den Bereich geführt, wo das Fleisch zerstückelt und zerlegt wird und wo die Würstchen gekocht und abgeschreckt werden. Zudem haben wir gesehen wie die Würstchen in der Pökelei hergestellt werden und durch den Darm gezogen an einer Stange aufgehängt werden. Als wir durch den nächsten Bereich gelaufen sind, mussten wir einen Mundschutz anziehen, denn hier wurde das Fleisch geschnitten und gleich verpackt. 

Im Lager wird das Fleisch in Kisten und nach Demeter Frischland (Bio) und Frischland (konventionell) sortiert. Zum Schluss durften wir noch konventionell hergestellten Fleischkäse und Fleischkäse nach Demeter-Richtlinien im Vergleich verkosten.     

Bericht: Julia Kraus, 9c

November 2014

Besuch bei Okle

Klasse 8

Wir waren am 5.11.2014 im Rahmen des MUM-Unterrichts bei dem Zustell- und Abholgroßhandel Okle. Er wurde damals 1934 von Josef Okle als Süß- und Tabakgroßwarenhandel gegründet. Daraus entwickelte sich die heutige Firma Okle. Diese hat mittlerweile 10.000 Lebensmittel und eine eigene Fleisch- und Wurstproduktion. Alle Mitarbeiter haben einen kleinen Computer, auf den sie die Aufträge erhalten. Im Tiefkühllager werden die Aufträge per Ohrstöpsel empfangen, da es darin zu kalt ist für den Computer. Da sie 100te von Paletten pro Woche erhalten, ist es von Vorteil, einen Gabelstaplerführerschein zu besitzen, den man ab 18 Jahren machen kann. Das passende Einkaufen ist eine besondere Kunst, da die Ware spätestens nach zwei Tagen beim Kunden sein muss. Beim Anliefern wird die Ware geprüft, woher sie kommt und ihr Strichcode gecheckt. Der Strichcode ist dazu da, um zu wissen, wo später die Ware gelagert wird, damit der Computer dem Mitarbeiter die richtige Reihenfolge von dem schwersten zum leichtesten Produkt hin richtig vorgeben kann. Dieses macht ein Mitarbeiter mit Hilfe eines Flurförderfahrzeuges, die jeweils jeden Abend an eine Steckdose gelegt werden müssen zum Aufladen. Die Lieferung muss die passende Temperatur haben wie auch vorgegeben, sonst wird sie wieder zurück geschickt. Dies ist wichtig, da sonst die Lebensmittel wie z. B. Bananen nicht nachreifen können, und sie dann nicht genießbar sind. Noch zu beachten bei der Lieferung ist, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Es gibt verschiedene Lager zwischen 4-7°C und ein Tiefkühllager das sogar -30°C hat. Es gibt viele Lager mit unterschiedlichen Lufttemperaturen. Bananen werden extra in Isolierfolie und auf Palletten gelagert, da sie es nicht kalt mögen. Frischfleisch wird in Thermoboxen (1.500€) ausgeliefert, da es in ihnen über zwölf Stunden kalt bleibt. Was Okle noch besonders hat, sind Demeterprodukte. Sie sind besser als Bioprodukte, da sie strenger kontrolliert werden. In den ganzen Lagern gibt es überall Brandschutztüren, die im Falle eines Brandes automatisch schließen. Als ich mit meiner mir zugewiesenen Praktikantin in das Kundenauftragszentrum ging, hat sie mir erzählt, wie lang sie schon dort ist und dass sie Kauffrau für Groß- und Außenhandel werden will. Danach haben wir zusammen Reklamationsscheine ausgefüllt. Ich habe gelernt, dass dieser Job abwechslungsreich und das Zusammenarbeiten wichtig ist. 

Bericht: Kim Georg, 8d (SJ 2014/2015)

Besuch bei Okle

Klasse 9

Zu Beginn unseres Besuches bei der Firma Okle wurden wir freundlich begrüßt und jeder von uns bekam einen Zettel mit einer Frage drauf, die wir während der Führung stellen durften. Wir bekamen eine Führung durch die Großmetzgerei, doch davor mussten wir aus hygienischen Gründen eine bestimmte Schutzkleidung anziehen. Diese bestand aus einem Mundschutz, einem Haarnetz, einem Schutzmantel und Plastikstrümpfen, die wir über unsere Schuhe ziehen sollten. Dann ging die Führung los. Zuerst mussten wir unsere Hände mit verschiedenen Desinfektionsmitteln säubern und dann kamen wir in den ersten Raum. Wir besichtigten ein halbes Rind, über das einiges erzählt wurde, z. B. die unterschiedlichen Möglichkeiten der Haltung. In diesem Raum roch es sehr ungewohnt und wir brauchten eine Zeit lang bis wir uns daran gewöhnt hatten. Anschließend wurden wir durch viele weitere Räume geführt. Uns wurde z. B. gezeigt, wo das Fleisch mit besonderen scharfen Messern geschnitten wurde, wo die Wurst gefüllt und zum Trocknen aufgehängt wurde und wie die Wurst in einem extra Raum „geduscht“ wurde. Aber auch die Bereiche, in denen die Lebensmittel sortiert und gelagert sind, wurden uns gezeigt. Am beeindruckendsten fand ich, als uns erzählt wurde, wie teuer und groß die Maschinen teilweise sind, aber auch, dass so viele Mitarbeiter insgesamt in der Okle-Großhandelszentrale arbeiten und es so viele unterschiedliche Aufgaben gibt. Am Ende unserer Führung bekamen wir alle eine Packung Studentenfutter geschenkt. Nachdem wir verabschiedet worden waren, machten wir uns schließlich auf den Rückweg zur Schule.   

 Bericht: Kathrin Vogel, 9a (SJ 2014/2015)

Singener Handwerkerrunde

Partnerschaft
Tag des offenen Handwerks

28 Handwerksbetriebe veranstalten jährlich einen „Tag des offenen Handwerks“ und bieten Betriebsbesichtigungen und Praktika an.

erschienen im Südkurier, 13.6.2015

erschienen im Südkurier, 14.5.2014

erschienen in DeutscheHandwerksZeitung, 25.6.2013

erschienen im Singener Wochenblatt, 5.6.2013

Sparkasse Singen-Radolfzell

Neben themenspezifischen Angeboten für unterschiedliche Jahrgangsstufen arbeitet vor allem das Fach EWG eng mit der Sparkasse zusammen. In Klasse 8 organisieren die Fachlehrer*innen gemeinsam mit der Sparkasse Projekte bzw. Thementage zum Thema Geld und Finanzen. Betriebsbesichtigungen werden ebenfalls durchgeführt. 

Tanzschule Seidel

Partnerschaft
Presseberichte

Die Tanzschule Seidel führt in Absprache mit der Schulleitung Tanzprojekte mit Schülergruppen durch. 

Wefa

Partnerschaft
Presseberichte

Die Bildungspartnerschaft mit der Firma Wefa besteht seit 2016.

Quelle: Südkurier, 26.4.2016

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