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Studienfahrt ins Elsass - der Erste Weltkrieg

20.10.2018

Studienfahrt ins Elsass - der Erste Weltkrieg

Reisebericht:

Am Freitag und Samstag den 6./7.Juli.2018 machten mehrere Schüler der neunten Klassen der Ekkehard-Realschule Singen eine Studienfahrt mit dem Bus zu den Schauplätzen des 1. Weltkrieges im Elsaß/Frankreich. Das erste Ziel war Freiburg, um den Jugendoffizier abzuholen, der uns beide Tage betreute und für Fragen zur Verfügung stand.

Der erste Schauplatz war der Hartmannswillerkopf in den Südvogesen, der 956m hoch ist.Dort angekommen, hat der Jugendoffizier einige Sachen vom ersten Weltkrieg wiederholt, die uns zum Teil schon aus dem Unterricht bekannt waren. Vor dem Aufstieg zum Hartmannswillerkopf zeigte er uns viele Gräber von gefallenen Soldaten. Auf dem Weg zur Spitze kamen wir an Einschusslöchern von Granaten, Schützengräben,  ausgebauten Schützengräben und Überresten des Krieges (wie z.B. Wellbleche, Metallreste usw.) vorbei. Oben angekommen las uns der Jugendoffizier einen „Tagebucheintrag“ eines Soldaten vor, der sehr interessant war. Auf der Spitze gab es auch einiges zu sehen: einen Beobachtungs-posten und weitere Schützengräben.

Diesen Tag fand ich sehr interessant und informativ. Der Aufstieg nach oben war zwar etwas anstrengend, aber dennoch gut zu bewältigen. Außerdem sah man viele eindrucksvolle Sachen. Auf dem Rückweg zum Bus redeten wir über das Erlebte und die neuen Eindrücke. Während der Fahrt zur Jugendherberge nach Kehl, schliefen ein paar Schüler, andere spielten mit Karten oder unterhielten sich. In Kehl angekommen, teilten die Lehrer die Zimmerschlüssel aus. Danach war bis um 21:30 Uhr Zeit zur freien Verfügung, die manche nutzten um nach Strasbourg zu gehen.

Der zweite Tag startete mit dem Aufräumen der Zimmer. Die Fahrt führte zur Feste Mutzig. Das ist eine Festung, die als rechter Stützpunkt eines Sperrriegels fungierte. Bei der Anmeldung, wurden wir von der Tour Leiterin herzlich begrüßt. Sie erzählte uns interessante Fakten über die Festung. Danach begann die Führung. Nach einem Raum mit Maschinengewehren, der nah am Eingang lag, in dem auch Haken für Hängematten der ehemaligen Soldaten waren, ging es zum nächsten Raum eine Treppe nach oben.

Doch auf dem Weg dorthin bemerkten wir, dass ein Schüler nicht mehr in der Gruppe war und die Tour Leiterin musste ihn mit einem Lehrer suchen. Nachdem sie ihn gefunden hatten, brachte die Leiterin uns in den nächsten Raum, in dem eine Miniatur der ganzen Festung ausgestellt war. Daraufhin lief unsere Gruppe in die nächsten Räume wie z.B. die Küche und die Bäckerei. In der Küche gab es drei große Kessel, in denen verschiedene Gerichte zubereitet wurden. In der Bäckerei war ein riesiger Ofen und eine sehr große Rührschüssel. Diese Geräte waren so groß, weil man tausende Soldaten ernähren musste.

Einer der interessantesten Räume, meiner Meinung nach, war der Maschinenraum mit einem riesigen Dieseltank mit einem Fassungsvermögen von 54 Tausend Litern, zur Versorgung von Stromgeneratoren für die ganze Festung. Für verwundete Soldaten gab es auch ein Lazarett. Wenn bei schwer verwundeten etwas amputiert werden musste, kamen sie danach in Krankenbetten in einen Raum hinter dem Lazarett. Der Rückweg zum Bus ging noch an Panzern vorbei die sehr mächtig aussahen.

Nach der informativen Führung verabschiedeten wir uns von der Tour Leiterin und bedankten uns für die besonderen Stunden. Um 17:00 Uhr kamen wir wieder in Singen an.  

Insgesamt war der Ausflug sehr lehrreich und interessant. Ich konnte viele neue Eindrücke vom ersten Weltkrieg gewinnen und bin froh, dass wir in der heutigen Zeit friedlich zusammen leben.

A. Meckelburg (9a)

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